Montag, 10. November 2014

Wenn Dein lang ersehnter Traum wahr wird wähnst Du Dich im Himmel...

und es ist wie im Märchen:


Es war einmal eine nicht ganz so kleine freche Birki, die erst im Jahr 2011 das Laufen für sich wiederentdeckte. 
Da wurde Sie von einem Freund angesteckt und lief und lief und lief. 
Als besagter Freund von seinem New York Marathon 2010 berichtete pocherte des Mädchens Herz sehr, ja, es schlug Purzelbäume und weckte so ein Gefühl in ihr welches sie noch nicht so richtig deuten konnte. Aber sie liebt diese Big City, die niemals schläft, über alles und so fing die Birki an, sich in Träumen zu verlieren. 
"Marathon? Ich? Hmmm das ist wohl zu viel des Guten. Ne Nee, lass mal gut sein. Ob mein old Buddy das noch aushält und die Knochen, Bänder und Gelenke?"

Dann schaute sie die Live-Übertragung des (damals noch Ing DiBa) NYC-Marathons 2011 und ...
der Rest ist bekannt (falls nicht klick hier).


Ich bin nun zurück aus New York und meine treuen instagramfollower wissen längst wie "es" ausging: 



I c h    b i n    j e t z t    M a r a t h o n i.

Noch nie in meinem Leben bin ich einen Marathon gelaufen. Mit meinem 50. Birthday Orden an der Brust (hihi, Bedingung & 'Geschenk' meiner Family) und vielen tausenden anderen "Verrückten" durfte ich - bei zugegebenermaßen schwierigen Witterungsbedingungen* in New York meinen Traum verwirklichen und bin wie auch 50.432 andere über die Ziellinie im Central Park gelaufen. 

I c h    p l a t z e    v o r    S t o l z.  


* Ich hatte nicht damit gerechnet, dass uns kühle Temperaturen von 6 bis 9 Grad, bei allerdings starken Windböen von vorne mit bis zu 60km/h, das entsprach gefühlten Null Grad Celsius, das Leben so schwer machen würden. Leider konnte ich mich nicht mehr wirklich, bedingt durch stundenlange Warterei mit "no baggage Option" auf Staten Island, wärmer anziehen und habe auf den 26.2 Meilen teilweise durch diese eiskalten Windböen ganz schön gefroren.


Am schlimmsten war es auf der Verrazano-Bridge, dem höchsten Anstieg und Punkt der gesamten Strecke. Ich wollte da nur noch ganz schnell runter und traute mich nach 'einmal fast von der Brücke gepustet werden Feeling' leider nicht mehr nach rechts oder links. 


Überhaupt: es bedeutete nämlich so viiiiiel Wind schlucken und sich verschlucken und sich von den Böen aus der Laufbahn schubsen lassen. Ohne mein Dazutun lief ich die ersten zwei Meilen wie eine Betrunkene und wurde mal 'nen halben Meter nach rechts und mal nach links geschubst. Die ersten zwei Meilen mit der schlechtesten Pace. Aber es ging einfach nicht schneller, man wurde von vorn gebremst. 


Ich glaube, dass nicht nur ich sehr froh war, das New York's Straßen so dicht bebaut sind.





Meine allerbeste Freundin teilte mit mir das Marathonfeeling, wir haben wirklich von der ersten Meile bis zur letzten vom linken Ohr bis zum rechten Ohr gegrinst und jeden Schritt, jeden Stadtteil, jeden Augenblick des Glücklichseins und genussvollen ein Schritt vor den anderen setzen in unseren Runningschuhen genossen.


Ich kann noch keinen abschließenden Bericht abliefern da mein Herz noch in New York ist und ich leider nicht gesund* zurückkam.

Aber eines kann ich Euch JETZT schon sagen: 
Es wird immer immer immer der beste Marathon, das genialste Erlebnis meines Lebens bleiben, das Erlebte ist einfach nicht zu toppen. So eine Wahnsinnsstimmung an der Strecke, die Menschen (man spricht von 2,5 Millionen Zuschauern) und Bands, die dicht gedrängt mich anfeuerten, aufmunterten und feierten. Ohne mich zu kennen, feierten Sie mich als Heldin, riefen mir Mut zu und ließen dann und wann meine mitlaufenden Schmerzen vergessen. Es war eine einzige Party. Überhaupt die Schönste!

 im central Park - 1 km vorm Ziel 

Da, da vorn ist es.

 ♡♡♡ meine Finisherpose ♡♡


 wer genau hinschaut sieht die Freudentränchen 


the beste medal on earth with me 


 und last but least habe ich mir ein tolles after Marathon Geschenk gemacht:



Und da die Birki nicht genug vom laufen hat, lebt sie fröhlich und glücklich und freut sich auf ihre nächsten Genussläufe 
(frei von Trainingsplänen - zumindest erst einmal)


Ihr Lieben  das war's in Kürze.
* Meinen kompletten Bericht wird es geben wen mich die New York Erkältung wieder aus ihren Klauen gelassen hat und ich mich in den Alltag zurück eingelebt habe. 


Auch muss ich dann mal über ein neues Runningprojekt nachdenken, 
ich bin auf jeden Fall infiziert.

Kommentare:

  1. Welcome back birki ! :-)
    Glückwünsche von mir gab's ja schon zum letzten post.
    Da ich natürlich auch bei insta geschaut habe.
    Also Daumen drücken, hat geholfen. ;-)
    Jetzt aber erst mal wünsche ich gute Besserung und noch angenehme stressfreie Tage Zuhause.
    Freu mich natürlich schon auf ausführliche Berichte und hab dann bestimmt auch viele Fragen.
    ;-)
    LG
    Claudia aus F.

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    1. Danke fürs Daumen drücken, ich habe zahlreiche Energien von zu Hause (D) beim Laufen gespürt.
      Was den Bericht betrifft bite ich um Geduld, ich weiß gar nicht wie man das Alles in Worte bzw. einen Blogpost formulieren soll.
      LG B.

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  2. Hach, fühl mich gleich wieder zurück versetzt. Beam me back to New York City please :o) Auch ich bin gedanklich noch nicht zu Hause angekommen. War sooooo unbeschreiblich schön. Das Pic von dir mit der Skyline im Hintergrund ist ja auch grandios geworden. Wie so viele andere...
    So, nun werd erstmal wieder gesund und dann freu ich mich auf deinen ausführlichen NYC Bericht.

    PS: Knutscher an die Liberty Minnie Maus :o)

    LG
    Cathilein

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    1. Ich bin auch nach 10 Tagen noch nicht im Alltag angekommen.
      Das mit dem Bericht muss noch warten,
      ich pflege noch meinen Husten, ein weiteres Mitbringsel aus New York ;-)
      Knutscher back to you.

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  3. Hallo Birki,
    nochmals Glückwünsche! Genieße die Wolke, auf der man hinterher schwebt und kurier Dich aus. Bin auf Deinen ausführlichen Bericht gespannt!
    Liebe Grüße
    Elke

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  4. Wow, NYC! Ein Traum! Natürlich auch meiner!
    Glückwunsch zum Finsih! Und dann noch einem so schönem!

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