Dienstag, 30. September 2014

Mei war das schee - Der Tegernseehalbmarathon

Monate vorher freute ich mich auf ein ruhiges entspanntes September-Wochenende am schönen Tegernsee. Für mich Großstatdpflanze ein Ort den ich beruflich in den letzten Jahren oft bereiste und wegen seiner "Friedlichkeit und idyllischen Ruhe" gern aufsuche. Also nahm ich mir bereits im letzten Jahr vor dort endlich den Halbmarathon mitzulaufen. Gesagt getan und angemeldet und dann war es auch endlich soweit: Das sportliche Wochenende am schönen Tegernsee. 

Am Tag vor dem Run hatte ich Gelegenheit mit dem MTB einmal um den Tegernsee zu radeln und dort zu verweilen wo es schön war/ist.












Die Wettervoraussichten für den RaceDay waren widersprüchlich, deshalb betete ich zum Laufgott (ja, den gibt es!) das es nicht so schwül wird wie am Samstag. Ich bot dem Laufgott für Sonntag meine vollste Flexibilität an und bat lediglich um keine KNALL-Sonne und keine Temperaturen wie Freitagnachmittag (wir reisten bei 27 Grad an, offensichtlich habe ich die Wärme aus dem Norden mitgebracht).
Und so wie am späten Samstagnachmittag als uns der Regen volle Pulle auf den MTB erwischte muss es auch nicht werden:



Noch kurz im Regen am Start- Zielbereich in Gmund vorbei geschnuppert und dann, dem Regen ein Schnippchen schlagend, noch mal so richtig KH gegönnt.


kleiner Exkurs und Epilog Ich habe meinen NYCM-Trainingsplan für diesen HM extra umgeschreiben. Normal waren an diesem Sonntag 27 km in 6:40iger Pace gefordert. Da ich aber die Woche davor 28k gelaufen hoffe ich, das der Herbert mir das nicht übel nehmen wird. Eigentlich warnt er davor den Trainingsaufbau umzukrempeln. Räuspre. Ähm, ja ich weiß.Mir ist und war es wichtig diesen Tegernseehalf zu laufen da ich mir endlich mal ein "Höhenmetergefühl" erhoffte. 
Der New York Marathon ist, trotz seiner unheimlichen Popularität nämlich wirklich keine einfache Strecke und Herbert erwähnt sogar das dieser sich eigentlich NICHT für ein Marathondebüt eignetNicht nur wegen des Streckenprofils (klick hier) sondern auch wegen der sehr widrigen Rahmenbedingungen. Niemand in Hamburg, Berlin oder Frankfurt würde es sich "gefallen" lassen Stundenlang - jeglichen Witterungsverhältnissen im Freien ausgesetzt - auf den Startschuss warten zu müssen, dann auf Schlaglöcher und viele Gullydeckel achten zu müssen, mehrere hohe Brücken zu passieren und aufpassen das der Wind einen nicht runter pustet, ganz zu schweigen von dem sehr welligen und bergauf gehenden Anstiegen,die letzten Meilen vorm Ziel im Centralpark. Aber ich habe es ja so gewollt :-)
Zurück zum Lauf. Links die Berge, rechts der See, so lautet das Motto.
Die Strecke soll eine der schönsten in Deutschland unter den Halbmarathonläufen sein. Da ich ein "Wasserkind" bin freute ich mich sehr auf diesen Lauf und das was ich zu sehen bekommen sollte.

Das Wetter war zum Glück lauftechnisch besser, es war bewölkt und um bei 17 Grad. Aber schwül. Richtig schwül! 
Der Startschuss fiel 5 Minuten später, da man noch einen Bummelzug durchlassen musste. So etwas gibts nur in den gemütlichen Bayrischen Gegenden glaube ich. Und ich sollte sogar Glück mit dieser Verspätung haben, denn bei meiner Anreise aus Bad Wiesse habe ich nicht bedacht wie weit es bis zur Taschendeponierung ist. So habe ich mich deswegen ganz ganz hinten einreihen müssen bei den Bummelletzten kurz vor'm Besenwagen
Also wirklich mein einziger Kritikpunkt an der Orga ist, dass das Taschendepot leider sehr blöd gelegen war. Ich musste von ganz hinten (aus Bad Wiessee kommend an allen knapp 5.000 Startern die dort schon standen vorbei) ganz nach vorn zum Start-Tor und dann nochmal etwa 500m zu einem Haus auf'm Berg, wo man in Gedrängel anstehen und Tasche abgeben musste. Dann den ganzen Weg zurück und überall standen Leute im Weg und waren nicht darauf vorbreitet das man an denen noch vorbei will in die andere Richtung. 


Ich bekam jedenfalls da ganz hinten nix von der Anmoderation und dem Startschuss da vorne mit.





Dummerweise habe ich dann auch noch die falsche Seite beim einordnen in das Starterfeld erwischt so dass ich einen Umweg gehen musste. Ich kam also als fast Letzte in der Startaufstellung an, grummelte deswegen vor mich hin - wie demotivierend mit den Schnecken zu starten :-( und dann ging es auch sofort los. Langsam. ich bin erst nach knapp 7 Minuten an die Startlinie gekommen. Jetzt also begann die Nettouhr zu laufen. 

Ich hatte mir vorgenommen, diesen HM auf keinen Fall auf neuen PR laufen zu wollen. Es ist ein Trainingslauf in meiner Marathonvorbereitung, der mir ein Gefühl für die Anstiege (die mir im Norden fehlen) geben soll. Also lief ich ganz mit Bedacht (und Zwang) und langsamer als gewöhnlich die ersten Kilometer und genoss einfach das ganze Drumherum. 




Verwundert war ich z.B. darüber, das von Anfang an die Läufer untereinander kaum miteinander sprachen und man schon bei km 5 die ersten lauten Schnaufgeräusche neben sich vernahm. 
Ich hatte Endlich mal Zeit Runner, deren Laufstile und Laufkleidung zu studieren. Es war der Wahnsinn was sich da einem bot. Ihr glaubt es ja nicht!

Bis zum Kilometer 5 liefen die 10Km-Läufer mit uns Halbmarathonis zusammen, dann kam der Wendepunkt und wir  folgten weiter der Straße am See, und die 10Km Läufer mussten umdrehen. Ich lief total entspannt und überhaupt nicht angestrengt und wartete immer irgendwie auf einen Berg. Aber da kam keiner. Zumindest kein richtiger.





Den ersten Wasserpoint bei km 6 hätte ich eigentlich links liegen lassen können aber in Anbetracht der Schwüle habe ich lieber was getrunken und was über den Kopf geschüttet. Weiter gings, und irgendwie vermisste ich Stimmung und Zuschauer. Offensichtlich läuft man im Süden ruhiger und besinnlicher, ohne viel Lärm und Tamtam (was habe ich meine hanseatischen stimmungsmachenden Sambabands vermisst).

Streckentechnisch wurden meine Erwartungen voll erfüllt, es bot sich permanent en tolles Panorama...und immer dunkler werdende Wolken. 



...und statt Sambaband so etwas:




Leise schickte ich dem Laufgott meine Wünsche nach nasser Abkühlung von oben, ob sie wohl erhört werden?


Bei km 10, bei der zweiten Wasserstation, hatte ich das Gefühl das sich das Läuferfeld endlich etwas auseinander zieht, so dass ich mal etwas mehr Dampf unterm Kessel machen könnte. Bisher war es ja ein absoluter FunRun im aeroben Bereich, völlig entspannt, ohne viel Pusteinsatz und nur ganz minimale Anstiege. Also los Birki! Hau rein.
Haha, falsch gedacht. Kaum war ich etwas schneller ging die Strecke beim 11erPoint von der asphaltierten Strasse weg und die nächsten 4 km auf Schotterwege und tw. sehr schmalen Pfade weiter. Genau da bekam ich die Wucht der unerfahrenen oder unverbesserlichen LäuferInnen zu spüren, die, die zu zweit oder dritt quatschend und gaaaaanz gemütlich nebeneinander laufen, an denen Du nur mühsam oder auch 'ne Weile gar nicht vorbei kommst. Meine Gamin zeigte mir bei km 14 'nen 6:43iger Pace an, was mich frustrierte. Ich kam einfach nicht schneller weg. 
Okay, irgendwann habe ich mich dann damit abgefunden und gedacht wer weiß wofür das gut ist. Und die wirklich Anstiege, vor denen auch ich Respekt habe, sollten ja noch kommen. Und dann kamen sie auch. Ab Bad Wiessee (bei etwa km 16 an meinem Hotel vorbeilaufend) noch einmal ein ganz enger Pfad und dann plötzlich tat sich vor mir die ansteigende Anton- von Rebbel-Strasse auf. 
Uuups. Das merkte ich plötzlich in den Beinen. Endlich, es musste doch auch mal was zu spüren sein. Aber ich lief beschwingt und supergut gelaunt weiter und freute mich ob des Bergtestes (gedanklich war ich auf der Queensboro Bridge in New York) und: Es sah nach Regen aus. Vorfreude! 
Dann kam eine coole scharfe Rechtskurve und wir waren auf der B 318, die  huiiii, offenlegte das der Anstieg noch weitaus länger als gedacht ist. und endlich ging auch mal bei meinem Puls was ab. Und es zog sich und zog sich. Bis zur Spielbank. Und noch weiter bis km 18,3 (hier lief ich laut Garmin 06:33iger Pace was für NY perfekt, wäre). Dann kam die letzte Wasserstation. Und es gab sogar Äpfel und Bananen. Letztere an dieser Stelle auszugeben ist eigentlich für Umme weil die KH es gar nicht mehr schaffen vor dem Ziel ins Blut zu gelangen, aber na ja... Eine Stunde 55 Minuten musste ich laufen damit ich mal auf 85% max HF kam. Cooles Ding, dachte ich. Es geht auf alle Fälle noch was nach oben und das gibt mir ein wunderbares gutes Gefühl. Ach und es regnete auch so wunderbar. Es könnt' nicht besser laufen dachte ich.



Ein kurzes Bergab und schon kam der nächste Anstieg, noch mal ein Kilometer lang (bis 20k) an dem jetzt viele Mitläufer zusammen brachen. Ich aber nicht, ich lief beschwingt, immer meine New Yorker Strecke vor Augen, "sammelte" ich jetzt so einige Läufer ein und ließ sie hinter mir. Es machte Spaß. Und dann kam die Kür: Der letzte km bis ins Ziel bergab, ich musste mich bremsen wegen meiner nach wie vor vorhandenen latenten Kniebeschwerden um vor NY nix mehr zu riskieren und ließ einfach laufen. Und grinste, von einem Ohr zum anderen denn endlich hatte ich das Gefühl nicht mehr ganz so viel "Angst" vor dem New Yorker Streckenprofil haben zu müssen, bis ins Ziel. 
Da endlich war sie dann auch, die bayrische Gemütlichkeit. 


Darauf ein Prosit! 
Mit meinem (nach jedem Race) obligatorischen geliebten isotinischesnErdiger Alkoholfrei Weizen. Hmmmm, lecker.



Insgesamt war dieser Tegernseelauf eine Mischung aus familiärer Stimmung auf einem kleinen Volkslauf. Mir fehlten Zuschauer an der Strecke, aber absolut top fand ich die professionelle und offensichtlich mit sehr viel Leidenschaft betriebene Organisation.Fast bis zum Renners High getrieben hat mich das wirklich wunderschöne Panorama. Und kaum waren wir im Ziel knallte die Sonne erbarmungslos vom Himmel. Das ist mir ein extra Danke und winke winke zum Laufgott wert. Hast Du wirklich toll gemacht. Küsschen!



Notiz für Herbert:
Die 6:40iger Pace konnte ich einfach nicht halten, es war zu schön. 
Aber ich lief ja auch nur 21, 4 km und nicht 27. 


Ich hab schon große Lust 2015 wieder zu kommen. 

Bis dahin Ade und Pfiatdi du heile bayrische Welt.
Herzlichst, die Birki


PS Hier noch mein runtastic Streckenprofil:

PPS Beinhae vergessen zu erwähnen habe ich das es an diesem Wochenende auch noch einen Pokal für mich gab^^ Hihi....Danke Nike+



Kommentare:

  1. Hallo Birki,
    super gemacht! Glückwünsche zum gefinishten HM!! Ja, je länger der Lauf umso weniger wird er auf den ersten km gewonnen. Es zahlt sich aus, die Körner einzuteilen und nicht gleich loszustürmen wie ein Derwisch. Ich denke, auch mit fehlenden Zuschauern war es vor der wunderschönen Kulisse ein tolles Erlebnis. Ha, und Bild 3 habe ich wiedererkannt, da war ich mal auf Dienstreise in einem Gästehaus untergebracht mit genau dem Ausblick. Einen Badesteg mit Badehaus gabs da auch... Irgendwann lauf ich da auch mit!
    Wie sieht es überhaupt aus mit den Socken? Hast Du nun welche gefunden, mit denen es keine Probleme gibt?
    Liebe Grüße
    Elke

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    1. Liebe Elke, Socken ist ein Thema für sich.
      Ich habe ja noch eine ganze Lieferung von Wrightsock erhalten und alles durchgetestet. Ohne Erfolg, du glaubst nicht wie derzeit meine Füße ausschauen.
      Am Tegernsee hab ich mal wieder die CEP Kompressionsstrümpfe ausprobiert und wieder 'ne fette Blade am großen Zeh bekommen.
      Ich schreib noch ein Blogpost dazu.

      Bild 3 ist in Bad Wiessee entstanden, warst Du da?
      LG von Birki

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    2. Mein Testergebnis und Fazit zu den WRIGHTSOCK wird am Freitag erscheinen, liebe Elke.

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    3. Also nun ist es Bild 4, das mit dem so flach-dreieckigen Berg im Vordergrund. Ich war in einem Gästehaus zwischen Gmund und St.Quirin und hatte zumindest eine sehr ähnlich Aussicht.
      Deine Füße geben mir ziemliche Rätsel auf... Für NY musst Du Dir da nochwas einfallen lassen... Wenn die Blasen (bei bestimmten Socken) immer an der gleichen Stelle erscheinen, evtl vorsorglich dort Pflaster anbringen?
      LG
      Elke

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    4. Also das (jetzige vierte) Bild ist in Bad Wiessee entstanden, das kann nicht Gmünd sein ;-) aber irgendwie schaut dort in dieser Idylle alles ziemlich gleich aus.

      zu den Blasen: Meine Zehen an den Füßen geben mir auch Rätsel auf, ich trau mich nicht sie zu fotografieren, aber es ist schlimm. Ich bin im September 265 km gelaufen und habe an dem rechten Fuss großer Zeh Blase und der Zeh daneben rollt sich die Haut ab wegen Blase ganz vorn am Zeh) und am piken Fuss das gleiche am Zeh neben dem großen (da ist inzwischen auch der Nagel ab).
      Da ich zwischen Sechs Paar Schuhen regelmäßig zwitschre kann es auch NICHT am Schuh liege, zumal die 3 Nr. größer sind.
      Mein Hausarzt hatte auch keinen RAT.

      Ich wäre wirklich dankbar für gute Tipps, wie ich das am Marathontag wegstecken soll. Compeed und Tape und beten?

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    5. Ist mein Kommentar von gestern jetzt weg? Grrr.
      Also, ich würde vorschlagen, Socken und Schuhe für NY nun auszuwählen, längere Strecke laufen, wo sind die Blasen?, dort dann abkleben. So könntest Du in NY hoffentlich vermeiden, dass sie Dich plagen, denn das könnte einen Marathon ganz schön verhageln. Ich würde Compeed nehmen. Mein Mann hatte aber seine Blasen bei Ultra mit Tape versorgt, da es so großes Compeed nicht gibt. Das wäre so keine Idee. Ist ja echt doof! Passiert Dir das auch in Straßenschuhen?
      Ansonsten mein Gedanke. Blasen zeigen ja, dass an der Stelle etwas reibt. Was kann es sein? Ich habe verstanden, es betrifft die Zehen? Zehennägel evtl. zu lang? Oder krallst Du die Zehen zusammen beim laufen?
      Ich wünsche Dir, dass Du das in den Griff bekommst!
      Liebe Grüße
      Elke

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    6. Auch noch Tippfehlerteufelchen: statt "keine Idee" "meine "Idee".

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    7. Das macht doch gar nichts habe ich manchmal auch in meinen texten. Antworte später in dazu bin gerade busy

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  2. Liebe Birki,

    endlich wieder ein langer Laufbericht von Dir. ;-)
    Du hast das so anschaulich geschrieben, ich konnte mir Alles gut vorstellen. Schön, daß Du soviel Spaß hattest und den Lauf genießen konntest. Bestzeiten müssen ja nicht immer im Vordergrund stehen.
    Ich habe mich sehr über deine Antwort zu meinem letzten Kommentar gefreut.
    Habe gar nicht mehr damit gerechnet.
    Aber ja, das tolle Wetter muss genutzt werden.
    Übrigens, magst Du es gerne, wenn Du was gefragt wirst oder ist Dir das momentan zuviel ?
    Ich wüsste zB. gern, wie es mit Essen und Trinken bei den langen Läufen klappt, bzw. was Du so ißt......was Du machst, wenn die Beine müde und schwer werden,
    während des Laufs,.... machst Du Ausgleichssport,... was machst Du mit den Blasen.......? und und und. ;-)
    Der Sockenbericht interessiert mich auch. Ich laufe übrigens völlig Beschwerdefrei mit Falke.
    Ach ja, neue Ziele bei mir: der nächste HM steht schon in den Startlöchern.

    Viele Grüße ( Deine treue Leserin )
    Claudia

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    1. Liebe Claudia, treue Leserinnen so wie Du, die mir auch dann und wann ein Feedback geben und Fragen stellen sind mir die Allerliebsten.

      Ja, ich mag es wenn mir Fragen gestellt werden, dann weiß ich das ich hier nicht nur für mich blogge, sondern Euch etwas bewegt beim lesen meiner Postings.

      Deine Fragen beantworte ich tw. in den Postings, z.B. im heutigen zum Long Run letztes Wochenende).
      Ich nehme Deine Fragen mit als Anregung für nächste Blogpostes. Sicher interessant was man so isst, wie viel man schläft (immer zu wenig^^), ob man anderen Sport noch macht (ja, ich ja), und und und.
      Also frag ruhig immer,
      und falls ich es verpeile erinnere mich gern.

      Es freut mich sehr zu lesen das Du ein neues Ziel vor Augen hast, wann und wo? Und welche Zeit?
      Sag, welche AK läufst Du eigentlich?

      Ich finde es immer frustrierend wenn Leute, die 20 Jahre oder noch mehr jünger sind, meine Zeiten mit den ihren vergleichen. Ich glaube das ich mit meiner AK 50 gute Zeiten bringe, aber niemand der wesentlich jünger ist als ich hat das Recht sich besonders viel einzubilden wenn er/sie schneller ist.

      Neee, Du, da zuckt mein Ego schon und fühlt sich verar.....

      Bist Du auch so "anspruchsvoll zu Dir selbst"???

      Ganz liebe Grüße von Birki und Danke das Du mich motivierst weiter zu schreiben.

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  3. Hallo liebe Birki,
    natürlich habe ich Deinen neuen Eintrag schon gelesen und da hast Du ja schon ein paar Fragen beantwortet. Ich bin die gleiche AK wie Du. ;-)Wenn ich mal mit meinem ältesten Sohn laufe, dann habe ich natürlich keine Chance. Ich vergleiche mich auch nicht mit viel Jüngeren. Leute meines Alters bewundern mich aber eher.
    Da gibt es schon viele, die kaum Sport machen.
    Ich bewundere Dich. Und finde Du läufst Super Zeiten. Da bin ich noch nicht ganz so weit.
    Deine Begeisterung und Vorfreude ist aber auch ansteckend. Und zeigt mir, dass auch der Weg zum großen Ziel Spaß machen kann.
    Ich kann gar nicht mehr ohne Sport.
    Wenn ich nicht laufe, dann bin ich im Fitness Studio oder auf dem Golfplatz.
    Ich mache fast jeden Tag was.
    Mein Ausgleich zum stressigen Berufsalltag.

    Aber das Laufen ist meine größte Leidenschaft. Ich will jetzt sogar, trotz meines " hohen Alters" noch beruflich etwas damit machen und bewerbe mich gerade für eine Weiterbildung, die mit dem Laufen zu tun hat. Ich hoffe nur die nehmen mich auch.
    Da freue ich mich schon aufs Lernen.

    Mein nächster HM ist in Bad Hersfeld.
    Ich würde mich über eine neue PB freuen, aber der Spaß steht im Vordergrund.

    So soll es doch sein.

    Von mir ganz liebe Grüße zurück

    Claudia


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    1. Noch eine Frage zu oben.
      Was sind das denn für Leute,
      von denen Du Dich verar....
      fühlst?
      Real Life oder Netz ?
      Da bei Dir jetzt noch eine Claudia kommentiert unterschreibe ich ab jetzt mit
      Claudia aus F.

      LG
      Ich geh jetzt laufen ;-)

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    2. Das ist beides, liebe Claudia aus F. Rea wie auch bei Instagram (sh.. Link rechts auf meinem Blog, ich weiß icht ob Di mir auf Instagram folgst?)

      Das mit der zweiten Claudia finde ich auch "lustig" , ich dachte erst Du bist es und machst einen Witz ;-)

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    3. ergänzend zu dem ersten Post: Gleiche AK, cool!
      Endlich mal jemand!
      Neee, ich kann auch wirklich NICHT ohne sportliche Bewegung und/oder Aktivitäten. Schön wenn ich "ansteckend" bin und jaaa, es macht mir unheimlich viel Freude .
      Morgen steht wieder ein Long Jog an.
      Herzlichst Birki
      - die gerade an einem neuen Laufbericht schreibt und sich einfach nicht kurz fassen kann - :-(

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