Montag, 11. August 2014

Was ist der RICHTIGE Weg zum Ziel?

Was hast Du für ein Ziel? Das fragen immer wieder Familie, Freunde und Bekannte im Umfeld. und da sich bei Zielstellungen immer das eigene Ego einmischt, ist die Frage nach meinem Marathon-Ziel in der Tat derzeit sehr existentiell. Genau darum ist es für mich selbstverständlich und glasklar, mich mit einem konkreten Plan auf mein New York Marathon-Ziel vorzubereiten.
Mit meinem (virtuellen) Coach ---> Herbert Steffny weiß ich wo es lang geht.


Aber wie läuft das so mental ab?


Wichtig ist mir nicht noch einen Plan B zu haben. Es gibt nur dieses eine Ziel: 42,195 km laufen und finishen. Plan B würde ablenken. Beruflich habe ich mal gelernt, das, wenn Du keinen Plan B hast, Du mehr um die Realisierung Deines Hauptzieles kämpfst. Logisch, oder? Deswegen, meine lieben Instafollower, gibt es auch keine Alternative in 365 Tagen oder so.

Freunde und Familie meinen ich sei 'streng mit mir'. Ja, kann sein, ich nenne es diszipliniert. So war ich immer wenn es ums Verfolgen meiner Ziele geht. Man muss das sein, wenn man erfolgreich sein möchte. Für sportliche - wie auch berufliche - Ziele gibts ja meistens keine Abkürzung oder einen Elevator der Dich mal eben direkt ins Ziel befördert. Er kommt auch nicht im Schlaf oder von allein. Und vom Himmel fällt er bekanntlich auch nicht. Ich muss mich also mühen, kämpfen und durchhalten (oder wie Oma immer sagte die Pobaken zusammenkneifen). No pain, no gain.

Also heisst es ran an die Buletten und trainieren trainieren und noch mal trainieren. Mehr als sonst. Viel mehr. Wenn Du nicht bereit bist viel in Dein Projekt zu investieren dann kann Dir dieses nicht wichtig genug sein. 
So einfach sehe ich das. Also:
Was für mich immer wichtig ist, nach meinen Methoden und Gedanken meine eigenen Ergebnisse zu erzielen. Ich bin und werde nie ein Herdentier sein , ich mag meinen eigenen individuellen Erfolg. Ich habe mir das Zeil gestellt Marathon zu laufen. Das ist nichts normales, ja, viele haben gerade vor so etwas Angst? 

Das Ziel, diese verdammten 42,195 km in New York zu laufen ist hoch für mich (bin ja kein junger Hüpfer mehr und laufe auch erst seit 3 Jahren und 5 Monaten). Deshalb war für mich ein realistisches Ziel wichtig, und das kann dort kein Zeitziel sein. Ich laufe in NY erstmalig eine Strecke mit bis zu 400 Höhenmetern, die habe ich hier in meinem Laufrevier zusammengerechnet nach etwa 3-4 Wochen erst zusammen (also addiert). Ich habe schon Respekt vor diesem anspruchsvollem Streckenprofil. 
Also lautet das Ziel: Ankommen - heil und glücklich, hinter der Finishline. Das ist für mich an dieser Stelle das Primärziel und für mich das Größte. 

New York Marathon Streckenverlauf (bitte draufklicken)

Hast Du keine Angst, werde ich dann und wann gefragt? Angst, hmmm, Nein! Angst ist ein schlechter Begleiter. Große Kämpfer oder Unternehmervisionäre  sind/waren nie ängstlich. Aber auch nie zu stolz um auf dem Weg zum Ziel nachzujustieren, sich helfen z lassen oder sich Fehler einzugestehen. 
Ich habe Respekt, ja. Großen Respekt vor dem Run und ich weiß das Hochmut vor dem Fall kommt. Allein schon durch meinen vier Wochen Trainingsausfall geht mir die Muffe. Aber gut, ich justiere nach, ändere meinen Plan und verfolge mein Ziel. Und ich suche mir Hilfe (z.B. bei einem Osteopathen). 
Brauche ich eben 'ne habe Stunde länger. Na und? Das ändert ja nichts an meinem Primärziel, richtig?

Ich glaube das Wichtigste ist, dass Du träumen, visualisieren und Dich selbst gut verkaufen kannst. Beherrschst Du das, wirst Du Erfolg haben. 
Ich sehe oft, bei meinen einsamen Waldläufen, wie ich in New York ins Ziel einlaufe. Dieses positive Bild gibt mir Kraft und überzeugt mich das nichts unmöglich ist. 

Und stellt Euch mal vor: Das wusste schon, man glaubt es kaum, der gute alte Johann Wolfgang Goethe im 17. Jahrhundert.
Sobald der Geist auf ein Ziel gerichtet ist, kommt ihm vieles entgegen.

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