Mittwoch, 20. August 2014

Inspiration durch Nelson Mandela



Kennt Ihr den Film Invictus? Ich sah diesen erstmals, als ich vor einem beruflichen Wendepunkt stand. Ich war damals sehr ergriffen und beeindruckt von der mentalen Stärke die Nelson Mandela besaß. In diesem Film geht es um Sport und um die Frage was möglich ist und was man erreichen kann wenn man es will. Nelson bittet, als Staatspräsident Südafrikas, Francois Pienaar den Kapitän der südafrikanischen Rugbynationalmanschaft zum Tee. Er übergibt ihm das Gedicht Invictus von William Ernest Henley als Inspiration.
Invictus (Unconquered)

(unbezwungen)
Aus finstrer Nacht, die mich umragt,
durch Dunkelheit mein‘ Geist ich quäl.
Ich dank, welch Gott es geben mag,
dass unbezwungn ist meine Seel.

Trotz Pein, die mir das Leben war,
man sah kein Zucken, sah kein Toben.
Des Schicksals Schläg in großer Schar.
Mein Haupt voll Blut, doch stets erhobn.

Jenseits dies Orts voll Zorn und Tränen,
ragt auf der Alp der Schattenwelt.
Stets finden mich der Welt Hyänen.
Die Furcht an meinem Ich zerschellt.

Egal wie schmal das Tor wie groß,
wieviel Bestrafung Ich auch zähl.
Ich bin der Meister meines Los.
Ich bin der Captain meiner Seel.

Klar, in dem Streifen gehts um mehr als 'nur' den Sieg dieser Mannschaft, an den niemand außerhalb Südafrikas glaubte. U.a. führt Pienaar seine Mannschaft zu Nelsons Zelle (46664), ausgerechnet an den Ort von über 27 Jahren Haft. Dort spürt, riecht, schmeckt, sieht und fühlt er mit allen Sinnen das Gedicht Invictus. Er fühlt den Schmerz fest verbunden mit der unbeugsamen Kraft Nelson Mandelas.

(english version)

Out of the night that covers me, 
Black as the Pit from pole to pole, 
I thank whatever gods may be 
For my unconquerable soul.

In the fell clutch of circumstance 
I have not winced nor cried aloud. 
Under the bludgeonings of chance 
My head is bloody, but unbowed.

Beyond this place of wrath and tears 
Looms but the Horror of the shade, 
And yet the menace of the years 
Finds, and shall find, me unafraid.

It matters not how strait the gate, 
How charged with punishments the scroll, 
I am the master of my fate: 
I am the captain of my soul. 




Und genau das ist es was mich seinerzeit - wie heute - fasziniert(e) und überzeugt(e):
Ich habe nie wieder vergessen - durch diesen Film - dass ich, wenn ich es mit meiner eigenen Wahrnehmung und meinem Willen richtig anstell' alles erreichen kann was ich erreichen möchte. 
Wie gelingt mir das (kann es Dir das gelingen)?
1. Sehe Probleme nicht als Probleme an (siehe meine ITB Geschichte). Es gibt  nur Situationen die uns abverlangen über uns hinauszuwachsen! Das kannst Du, wenn Du das Wort Problem mit dem Wort Herausforderung ersetzt.
2. Zu sagen "das ist mir zu schwer" ist einfach und drückt eigentlich Deine Angst aus (oder es ist Deine Ausrede weil Du es nicht doll genug willst). Wenn etwas in Deiner Wahrnehmung unmöglich ist, dann wird es unmöglich. Wenn ich also sage ich werde den Marathon trotz dieser Knieprobleme laufen, dann wird das real möglich sein.
Ich laufe ihn!

3. "Ich bin untalentiert." (sagen mir manche als "Ausrede" nicht laufen zu können). Was für'n Quatsch! Wir können ALLES lernen. Mit Geduld und Fleiß. Natürlich: Nicht jeder hat das Talent wie z.B. ein Herbert Steffny, aber jeder kann laufen, auf seinem Niveau. Du musst nur sagen das Du es kannst und Dir dann für die Umsetzung den entsprechenden Ruck geben.
4. "Dir fällt das aber einfacher" - Nein, das stimmt nicht, mir fällt es auch nicht immer einfach. Ich will erfolgreich sein und muss genauso hart trainieren wie alle anderen auch. Selbstmitleid kostet Energie. Diese nutze ich lieber für die Zielerreichung und im Kampf gegen Steine die sich in den Weg legen.

5. Ja, aber bei Dir ist die Situation anders (...). Sagst Du jetzt vielleicht auch? Tja, da sage ich wenn Du das sagst suchst Du Ausreden und/ oder hast eine 'falsche' Wahrnehmung  Vergleiche nie Äpfel mit Birnen!
Und wenn Du mit Dir unzufrieden bist, mit Deinem Leben und/oder den Umständen und nicht weißt was Du wirklich willst dann ist es Deine Wahrnehmung. Nur Deine. Denn Du, nur Du, hast es in der Hand die Dinge real zu ändern.
6. FRÜHER war alles einfacher (besser....) ... 
Ohhh, auch so ein Satz der eigenen Wahrnehmung. Nicht aber der Realität! Es ist gerade jetzt die beste Zeit, noch nie waren wir so evolutioniert all das tun zu können wonach uns ist. Früher war ganz gewiss keine bessere Zeit. 
Fragt Eure Eltern, Großeltern. 
7. Versagensängste? Völlig fehl am Platz! Ich, Du, wir können nicht versagen. Selbst wenn ich mein Ziel nicht erreiche (weil das Knie doch nicht bis zum Ende mitmacht oder was weiß ich heute was passieren könntE) oder erst später, oder auch gar nicht – so what?! Ich wäre kein schlechterer Mensch deswegen. 
Nein, ich hätte auch dann eine Menge gelernt und wüsste woran es lag das Ziel nicht erreicht zu haben.

8. Du kannst Dir trauen und vertrauen. Es steckt viel mehr in Dir als Du manchmal sehen kannst…das ist ein Satz den ich vor Jahren im Mentaltraining gelernt habe, Und so spüre ich meine Kraft, ich stärke mich mental und sage mir - nicht so poetisch wie im besagten Film - aber mindestens für mich genauso wertvoll - das ich alles erreichen kann was ich will. Das Ding in New York zu rocken ist meine Entscheidung. 

To achieve the things you want toyou will need the right attitude and Motivation

PS Noch 74 Tage.


Alle Bart Simpson Bilder die ich hier als Metapher verwende sind bei www. google. de gefunden und frei zugänglich.

Kommentare:

  1. Danke für den Film Tip. Kenn ich noch nicht, wird sich aber ändern.

    LG
    Cathi

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    1. Na da bin ich gespannt. Da kannst Du was fürs Leben lernen.
      Ich habe den Film hier, falls Du es nicht schaffen solltest...
      oder Dein Vorhaben vergisst....
      ;-)

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