Donnerstag, 19. Juni 2014

"Fight Fascism - warum es sich lohnt das Hobby auch mal für ein Statement zu nutzen"

Gestern habe ich hier schon geschrieben, dass ich zwischen all den panischen Wochen, Tagen und Stunden auch nicht ganz das Laufen verlernt habe.

Es gibt Läufe in meinem Leben die sind einzig und allein ein Statement. 

Der 3. Lauf gegen Rechts war so einer. Er fand hier in meiner Heimatstadt Hamburg statt, an einem richtig kalten und windigen Sonntag (01.Juni). 
Ich empfand die knappe Stunde vor dem Start genau die Kälte, die mir entgegernwabert wenn ich diese braunen oder schwarz "gekleideten" Vollidioten" auf der Strasse oder sonstwo sehe und sehnte mich nach nichts mehr als Wärme und Geborgenheit. In diesem Zusammenhang fragte ich mich wie das die Verfolgten dieser braunen rechten Bewegung empfinden müssen.

Ich wurde ganz still und demütig...







Ich hatte eigentlich überhaupt keine Power, meine Batterien waren wirklich leer (Rock-Liner Cruise war schuld). Jedoch war es mir ein Herzensbedürfnis mit den anderen 1.500 LäuferInnen dieses äußerlich schon beeindruckende Zeichen rund um unsere schöne Außenalster zu setzen. 
Der Start (Stau, es ging nicht voran) und Zieleinlauf (Extrem-Stau - man musste anhalten und gehend sich in einer Schlange der ankommenden LäuferInnen einreihen weil das doch sehr ungewöhnliche Zeitmessungssystem für solchen Massenansturm nicht geeignet war) war zwar eine Katastrophe aber es ging ja mir tatsächlich wesentlich mehr und vordergründig um die Sache: Flagge zeigen gegen Rassismus, Faschismus, Fremdenhass und soziale Ausgrenzung. Mit bunter schriller Laufklamotte, versteht sich, und nicht in braun oder schwarz.







Ihr Lieben ich habe eine Bitte an Euch: 
Heute lese ich in der Presse, das es im vergangen Jahr allein in Deutschland zu 473 fremdenfeindlichen Gewalttaten kam. Das sind 20% mehr als im Vorjahr.
Es besorgt mich das diese rechte Szene so viel Raum bekommt und deren  braune Suppe verbreiten und Stimmung in unserem Land machen kann.
Auch unter den Linksextremen ist ein rasanter Anstieg an Gewalttaten zu verzeichnen.

Bitte! Unsere Kraft gegen den wabernden braunen rechten und linksextremen Pöbel muss immer stark genug bleiben/stärker werden. Schaut bitte genauer hin. Solange Afrikaner oder anders aussehende Menschen als wir denken, dass  es in unserem schönen Deutschland lebensgefährlich für sie sei, müssen wir aufstehen und gegen diesen "Müll" ankämpfen. 

Ich lief also an diesem Sonntag für eine bunte Republik Deutschland



Und mein großer Panikpräsident bringt und singt es auf den springenden Punkt.





Was denkst Du hierüber?


Liebe Grüße von Birki


Martin Luther King: 

"Ich träume davon, 
dass eines Tages die Menschen sich erheben 
und einsehen werden,
dass sie geschaffen sind, 
um als Brüder miteinander zu leben." 

Kommentare:

  1. Hi meine Liebe Birkiii. .. ich bin ja eher eine stille Leserin aber hier muss ich was sagen. Ich finde es Top das du dort mitgelaufen bist und pfeif auf deine Endzeit wegen dem etwas chaotischen Zieleinlauf. Wie du schon gesagt hast, es geht um die Botschaft !!! Finde ich wirklich ganz große Klasse. LEIDER HABEN SOLCHE GRUPPEN NOCH ZU VIEL MACHT BEI UNS UND DAS MUSS AUFHÖREN. Auch in meiner Familie ist das ein großes Thema und immer präsent da mein Schwager Nigerianer ist.

    10000 Dank das du uns daran teilhaben lässt.

    Liebste grüße

    Ladyluck2501

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    1. Ich danke Dir sehr für Deinen Kommentar.
      Es bedeutet mir sehr viel das (und was) Du geschrieben hast.
      Ich bin absolut bei Dir das das endlich aufhören muss.
      Ich schmähe mich für solche Attentate und diesen braunen Abschaum.

      Ich reise sehr gerne und in keinem Land, werde Afrika, Indien noch Asien oder sonstwo auf der Welt hatte ich jemals Angst. Immer wurde ich sehr respektvoll behandelt. Ich möchte so sehr das dies in unserem Land auch möglich ist. Egal für wen.
      Viele Grüße an den Schwager,
      er soll nicht aufhören an das Gute zu glauben.
      Sei herzlichst gedrückt, Liebe Lady.... von BIrki

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