Mittwoch, 16. April 2014

I have a Dream

Ja, so beginnen viele Erzählungen.
Meine Geschichte ist ganz einfach erzählt:

Als mich der Laufvirus schon voll im Griff hatte und ich mich mal wieder mit dem Initialzünder (ich nenn' ihn liebevoll mein "Laufguru") unterhalten habe erzählte er mir von deeeeeeeeeem Laufevent auf der Welt.

Ich begann dann zu lesen und zu recherchieren. 
Nun, ich wusste das Event findet in meiner Lieblingsstadt außerhalb Europas statt (ach was für ein "Zufall?!). Ich habe es auch schon mal live im Fernsehen verfolgt und fand es GEILOMAT.
Tja, also...je mehr ich las, desto mehr packte mich der 
"DAS MUSS ICH UNBEDINGT EINMAL IN MEINEM LEBEN ERLEBT UND (MIT-)GEMACHT HABEN" Virus.

Also fing ich an zu überlegen, Chancen und Risiken abzuwägen, objektives und  subjektives zu gewichten. Objektiv ist (war) es denkbar, subjektiv aber sprach auch einiges dafür es nicht zu Ende zu denken (es kostet ein Heidengeld, was ist mit den Knochen und Gelenken und überhaupt meiner gesundheitlichen Verfassung?). 
Okay: Birke träumt(e) ihn, den großen Traum. Den großen Runnertraum.
Ich träumte bewusst und ich träumte unterbewusst, der Gedanke ließ mich einfach nicht mehr los. Keinen Tag! Seit über zwei Jahren nicht. Er war immer da, selbst beim laufen durch die kleine Birkiwelt.

Ich habe Freunde und Familie gefragt was sie davon halten. Die einen inspirierten mich, die anderen sagten ich sei eine Träumerin (meist die, die den Laufvoris und das Gefühl nicht kennen).
Die meisten - das bleibt festzuhalten - bestärkten mich (dafür danke ich Euch schon heute sehr!!!). 

Wozu sind Träume da? 
Siegmund Freud meinte das ein Traum eine Befriedigung eines verdrängten Triebwunsches sei, der eine höchst intime „Botschaft“ über die von den Erfahrungen der Kindheit maßgeblich bedingte Situation des Träumenden enthalte. Aha. Und was heisst das jetzt für mich? 
"In der Tiefenpsychologie steht" - so Herr Freud - "die systematische „Entschlüsselung“ der Träume im Dienste der Selbsterkenntnis und hat darüber hinaus eine existentielle Bedeutung für die psychische Diagnostik, die Voraussetzung einer fundierten Therapie."
Okay.
Also Therapie?  Hmmmm.

Als ich dann im Sommer 2012 mit Mentaltraining anfing habe ich mir geschworen diesen Traum zu realisieren. DAS ist meine Therapie. Yaeh.

Wichtig ist nämlich einzig und allein woran man selber glaubt oder glauben will.

Habe ich Recht meine lieben LeserInnen?




Wenn du laufen willst, dann lauf eine Meile. 
Willst du aber ein neues Leben, dann lauf Marathon." 
Zitat von Läuferlegende Emil Zátopek

Fortsetzung folgt heute noch!

Kommentare:

  1. Toll!!! Was wären wir nur ohne Ziele? Du machst das genau richtig!
    LG
    Corinna

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